Willkommen bei der Schmerzkonferenz Rheinland-Pfalz

interdisziplinäre Schmerzkonferenzen sind speziell für Schmerzmediziner ein essentielles Organ der Behandlung „schwieriger Fälle“ mit unklaren Diagnostik- und Behandlungsoptionen. Per definitionem tagen solche Konsiliarkonferenzen mindestens einmal monatlich und Vertreter aller tangierten Fachgebiete aus Praxis und Klinik (sowie auch die jeweiligen Patienten persönlich) nehmen daran teil. Das ist die Qualitätsdefinition in der gültigen Qualitätssicherungsvereinbarung zur Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten. Wenn auch quer durch die Republik solche Schmerzkonferenzen durchaus unterschiedlich organisiert sind, so müssen doch diese Bedingungen überall erfüllt sein.

 

Natürlich bedeutet dies zwangsläufig, dass viele Menschen in solchen Konferenzen aufeinandertreffen, was gerade jetzt in Corona-Zeiten aber nicht möglich ist.

Schmerzkonferenzen in Zeiten von Corona können trotzdem durchgeführt werden – im Rahmen von Online-Video-Schmerzkonferenzen der DGS.
 

Als Vorreiter für die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) hat die Arbeitsgemeinschaft der Schmerzkonferenzen der DGS in Rheinland-Pfalz diese Form der Online-Video-Schmerzkonferenzen ins Leben gerufen und bereits mehrfach abgehalten.

Technisch haben wir dies als Meeting auf einer geschlossenen und geschützten Online-Plattform (webex) organisiert. Es besteht die Möglichkeit, sich über Videogerät (Laptop, Computer mit Kamera oder I-Pad) über Meeting-Kennnummer und Passwort im geschützten Raum zu unterhalten. Bis zu 100 Teilnehmer sind dabei technisch möglich. Ärztekammer und KV in Rheinland-Pfalz haben dieser Möglichkeit zugestimmt und die Veranstaltung mit jeweils mit 5 Punkten und Abrechnungsmöglichkeiten versehen.

 

Der Teilnehmer muss sich als Angehöriger eines Gesundheitsberufs ausweisen, seine E-Mail-Adresse hinterlegen und EFN (Nummer/Barcode) für die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung angeben. Diese Maßnahmen sind notwendig zum Schutze des Arztgeheimnisses und des Datenschutzes.

 

Selbstredend ersetzt eine solche Video-Schmerzkonferenz nicht die persönliche Teilnahme eines Patienten mit dynamischer Befragung und ggf. körperlicher Untersuchung, ist aber in diesen Notzeiten der praktikabelste Kompromiss.

 

Hier die Moderatoren und Kontaktadressen

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